Deine Frau in den Armen eines anderen Mannes

Vorzeitiger Samenerguss ein Massenproblem?

Viele Männer spritzen zu früh ab

Wer will da schon zu früh "kommen"?

Wer will da schon zu früh „kommen“?

Dieses Thema greife ich heute nur deshalb nochmal auf, weil zurzeit darüber mal wieder berichtet wird. Und diesmal nicht in der BILD, sondern bei Spiegel Online. Es ist schon interessant zu verfolgen auf was für Ideen Pharma-Unternehmen kommen, um trotz dem Werbeverbot für verschreibungspflichtige Medikamente in Deutschland, sozusagen um die Ecke herum auf ihre Pillen aufmerksam machen: Man erstellt eine Homepage zu diesem Thema und nutzt seine Presse-Kontakte, damit möglichst bekannte und seriös angesehene Zeitungen darüber berichten. Und schon klicken sich unzählige Leute auf die Webseite. Ziel erreicht! In diesem Fall nenne ich die Webseite, die einem Pharma-Konzern gehört, absichtlich nicht. Wer sie unbedingt mal sehen will, der findet sie sicher schnell über den Artikel auf Spiegel Online. Sehr viel Neues, was man nicht schon über das „Frühkommen“ aus einem Bravo-Heftchen der 1980-er Jahre kennt, entdeckt man auf der Seite allerdings nicht.  Unter anderem wird auf dieser Webseite behauptet, dass die „Wissenschaft“ davon ausgehe, dass in etwa jeder fünfte Mann vom vorzeigen Samenerguss betroffen sei. Wenn dem tatsächlich so sein sollte, werden in der nächsten Zeit bestimmt mehr Männer als sonst beim Onkel Doktor sein, der selbstverständlich den Namen eines „passenden Medikaments“ schon ihn seinem PC gespeichert haben wird.
Mann, geh zum Arzt, der hilft Dir mit Pillen auf die Sprünge!
In solch deutlichen Worten wird das auf den „Info-Seiten“ zwar nicht ausgedrückt, doch neben der Möglichkeit einen Therapeuten aufzusuchen, wird selbstverständlich auch der Gang zum Arzt immer wieder empfohlen. Ich denke, dass bei den allermeisten Männern diese chemischen „Frühabspritzer-Verhinderer“ ebenso wenig Wirkung zeigen, wie Viagra Wunder bei der Steifheit eines Penis bewirken kann, wenn es beim Betreffenden im Kopf nicht „stimmt“. Liebe geht durch den Magen und Erotik entsteht im Kopf. So einfach wie zutreffend ist das eigentlich. Zumindest habe ich so meine persönlichen Erfahrungen, aber auch Beobachtungen bei anderen Paaren bzw. Männern gemacht.

Ich bin ein Cuckold, der zu früh abspritzt
Bei meiner eigenen Frau kam ich lange vor meiner Zeit als Cuckold schon nach ein paar Stößchen zum Samenerguss. Weiß der Teufel warum, bei anderen Frauen war das nicht so. Für mich aber damals – heute schon gar nicht! – ein Grund, um einen Therapeuten aufzusuchen oder gar irgend welche Pillen einzunehmen. Was soll daran schon schlimm sein, wenn beide Partner weiter kein Problem damit haben? Der Geschlechtsverkehr ist etwas wunderschönes, doch nicht die einzige Möglichkeit sexuelle Befriedigung zu finden. Klar ist auch, dass nicht jeder Cuckold ein Schnellspritzer ist, doch ich schätze mal, dass es sehr viele sein werden. Ich wage da allerdings nicht solche Zahlen zu nennen, wie die Kollegen aus der „Wissenschaft“. Das geht mir doch ein wenig zu weit, zumal wenigstens das Intim-Leben der Menschen (noch) nicht ganz so gläsern ist, wie in vielen anderen Lebensbereichen. Frau und Herr Doktor werden ihr eigenes Liebesleben eher selten in der Öffentlichkeit ausbreiten. Ganz sicher wird auch nicht jeder Mann ein Kreuzchen bei „Ich spritze zu früh ab“ im Fragebogen bei seinem Arzt machen. Erst recht nicht, wenn er ihn wegen diesem Thema gar nicht aufgesucht hat. Daher kann man solche Pseudo-Statistiken allenfalls als Orientierungs- oder Anhalts-punkte nutzen, aber weiter keinen Wert beimessen. Ein Massenproblem ist dies weder vor 100 Jahren gewesen, noch ist es heute eines über das man berichten müsste, als wäre eine Epidemie ausgebrochen. Natürlich macht man(n) sich Gedanken darüber, weshalb man so früh um Samenerguss beim Geschlechtsverkehr kommt und wie man diesen hinauszögern kann. Ich habe das auch getan. Als Cuckold kann man daraus fast schon einen Fetisch machen. Andere dagegen stört es total, wenn ihnen beim GV schon nach Sekunden das Sperma aus dem Glied spritzt. Auch ich hatte so einiges ausprobiert, um bei meiner Anja nicht so zu früh zu „kommen“.

„Betäubungsmittel“ für den Penis?
Das Zeugs gibt es im Sexshop und Versandhandel in kleinen Sprühfläschchen. Ja, die Eichel fühlt sich kurz nachdem man die Flüssigkeit auf den Penis gesprüht hat, leicht taub an. Das war es dann aber auch schon. Jedenfalls hat mir das Mittel null gebracht. Es blieb alles wie immer beim Geschlechtsverkehr mit Anja, die ohnehin wenig Begeisterung für meine „Experimente“ mit all den Hilfsmitteln aus dem Sexshop zeigte. Dann probierte ich es mit so einem Gummiband, das man an der Schwanzwurzel festzurren kann. Neben dem Effekt, dass der Penis dadurch etwas praller wird, soll es auch den Orgasmus hinauszögern. Ebenso ein Flop!
Heute benutze ich von all dem überhaupt nichts mehr. Anja gefällt es nicht nur, sondern sie unterstützt sogar durch Worte mein im „Normalfall“ viel zu frühes „Kommen“. Bei uns ist das sicher auch etwas anderes, da meine Frau ja sehr intensiven Sex mit ihrem Freund hat, der sie schön ausdauernd stößt. Ich selbst kann durchaus meinen Samenerguss hinauszögern, und zwar beim Onanieren. Aber darüber habe ich ja erst kürzlich berichtet.

Euer Cuckold Markus

2 Antworten auf Vorzeitiger Samenerguss ein Massenproblem?

  • Sehr richtig, Sex geht im Kopf ab. Und ebend da muss es stimmen. Ich glaub auch, dass MANN sich da viel zu sehr gedanklich damit beschäftigt und deshalb dann erst Recht zum frühen Abgang kommt. Ist nicht bei allen so, bei mir übrigens auch nicht 😉

  • Hallo Markus,
    Wir leben seit 30 Jahren in einer glücklichen Beziehung, unter anderem, weil ich rechtzeitig erkannte, weil ich immer zu früh abspritzte, und meine Frau deswegen nicht befiedigen konnte, ich ihr gestattete, sich anderweitig ausgiebig befriedigen zu lassen. Die ersten Jahre hatte sie dann regelmäßig, wechselnde Geschlechtspartner, die ihr das boten, wa ich nicht konnte. Hätte ich ihr das nicht zugestanden, wären wir wahrscheinlich schon lange kein Paar mehr. Seit 10 Jahren hat sie nun einen dauerhaften Liebhaber, der mit einem besonders prächtigen Stück ausgestattet ist und sie ausdauernd ficken kann.
    Erst vor 2 Jahren habe ich mitbekommen, dass man mein Verhalten als „Cuckhold“ bezeichnet und garnicht so selten ist. Ich hatte mir schon Gedanken gemacht, ob ich nicht ganz richtig ticke. Seit einem Jahr trage ich, auf eigenen Wunsch einen Keuschheitskäfig um meiner Frau und ihrem Liebhaber zu demonstrieren, dass ich keinen Anspruch mehr auf ihren Körper habe. Seit ich zu meinem dazu stehe, dass ich ein Cucki C2 bin, lebe ich sehr glücklich in meiner Beziehung.

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