Deine Frau in den Armen eines anderen Mannes

Clausio die Filtertüte aus Sizilien

Erlebt und geschrieben von Karlissimo:

Wie ich schon beschrieb war Clausio die Filtertüte (Namen sind wieder leicht entfremdet) einer der Liebhaber meiner Frau, – dies vermutete ich jedenfalls. Aber eigentlich konnte es ja nicht sein, denn es stand eine unüberwindbare Schranke zwischen den Beiden, so hoffte ich jedenfalls am ersten Januartag 1981, als ich Sabrine zum Bahnhof fuhr.
Sabrine machte sich auf den Weg von Dortmund nach München. Von einem kühlen deutschen Schlappschwanz zu einem heißen vulkanischen Italiener aus Sizilien. Sie hatte ihn vor 1 ½ Jahren auf Sizilien, während einer Inter-Rail-Tour kennengelernt. (Er war damals maximal 16 Jahre und Sabrine 21)
Sabrine und Clausio verband die Liebe zur Kunst. Besonders zur italienischen Malerei, der Skulptur sowie weiterer Disziplinen. Clausio ging schon lange zu einem Ballett-Kurs und man hatte ihn an der Oper trotz seiner kleinen Statue angenommen. Ich hoffte nur zu inständig, dass sein geringes Alter und die Annahme, dass beim Ballett die meisten Männer schwul waren, das Schlimmste verhindern werden.

Ich hoffte inständig, dass Clausio schwul sei!

Trotz meiner Bedenken und unguter Gefühle ließ sie sich nicht davon abhalten ihn zu besuchen.

Wir verabschiedeten uns auf dem Bahnsteig. Verabschiedungs-Scenen auf Bahnsteigen haftet eine unbeschreibliche Dramatik an. Sie sind oft geprägt von einer Ungewißheit. Von einer Ungewißheit sich jemals wieder zu sehen, oder von der Ungewissheit sich so wieder zu sehen, wie man sich verabschiedet hat. Sie sind begleitet von Begriffen wie Schluss, Ende, Tod… . Bilder wie der Freitod in Anna Karenina kommen einen in den Sinn oder schwerpunktmäßig auf deutschen Bahnhöfen Bilder der deportierten Menschen in die Konzentrationslager der Nazis. Es war ein kalter regnerischer Tag. Die feuchte Kälte krauchte langsam unter die Mäntel. Aber es war nicht die äußere Kälte, die mir Sorgen bereitete. Es war eine vorher noch nicht entdeckte Spur von Kälte in ihrem Blick. In Sabrines ansonsten unschuldigen Augen, genauer auf der nassen Oberfläche ihrer Augen spiegelten sich plötzlich Scenen wilder Exzesse, wilder Sexorgien ab. Unwillkürlich musste ich an den Film mit Romy Schneider denken, den wir im heißen Sommer des letzten Jahres im Kino gesehen hatten. In spätestens diesem Film zerbrach das Bild der unschuldigen blutleeren Sissy oder besser Romy Schneider. Das Bild, das die Öffentlichkeit bis dahin so eifersüchtig gehegt und gepflegt hatte! Nun es war die Angst meine Sissy nicht mehr so wieder an diesem Bahnhof in Empfang nehmen zu können, wie ich sie dort verabschiedet hatte. Es wurde mir kalt und warm zugleich. Die Umarmung als der Zug kurz vor der Abfahrt war, war eine Spur kürzer als sonst. Der darauffolgende Kuss war nur eine geringe Spur kälter. Ihre rechte Hand streifte über meine Backe mit einem leicht mitleidigen Blick kurz bevor sie sich umdrehte um auf den Zug zuzugehen. Kurz bevor sie einstieg drehte sie sich mit einem fast triumphierenden Lächeln in den Mundwinkeln um und dabei rief sie mir leise noch etwas zu. Der Wind fegte jedoch ihre Worte davon. Sie schien mir mit tiefer Stimme zuzuhauchen:“Wirst Du mich wieder abholen vom Bahnhof? Wird mein Hündchen seine Herrin mit hängender Zunge wieder vom Bahnhof abholen? Wird mein Buttler rechtzeitig mit dem Auto vorfahren, um seine Baroness vom Bahnhof abzuholen?“ Ich schaute noch lange den immer schwächer werdenden Lichtern des Zuges hinterher. Auf dem Weg zu meiner Wohnung überkamen mich seltsame Gefühle und Bilder. Ein vulkanisches Feuer schien in meinem Bauch, in meinen Eingeweiden und Genitalien zu wüten. Der Weg zu meiner Wohnung führte an der Bordellstraße unserer Stadt vorbei, ganz nah von meiner Wohnung entfernt. Ich verschwendete keinen Gedanken in diesem Augenblick dort hinzugehen. Noch nicht!
In der Nacht konnte ich nicht schlafen.
In der darauffolgenden Nacht wurde ich ebenfalls mehrfach wach. Immer wieder überkam mich ein Wechselbad der Gefühle. Ich hatte Angst Sabrine zu verlieren, vermisste ihre Nähe, ihre Zärtlichkeit und sehnte mich nach Sex mit ihr.
…Booom –
das letzte Jahr verging damit, dass ich kaum Lust verspürte mit Sabrine Sex zu machen. Es war, als konnte ich mich nicht fallen lassen, als machte sie mich nicht richtig an – und das obwohl ich mir sicher war, dass ich sie liebte, dass ich dieses liebliche, begehrenswerte, unschuldige, heilige und doch erotische Geschöpf über alles liebte. Da ich ja nun mit einer Heiligen liiert war, durfte ich meine dunklen Phantasien nicht mehr haben. Meine geheimen perversen Unterwerfungsgefühle legte ich in eine symbolische Schachtel, machte diese zu und legte sie tief in meinen Keller, denn die brauchte ich ja nun nicht mehr –so glaubte ich.
Oder –

War ich vielleicht schwul?

Oh Gott das vielleicht auch noch!
Wir litten beide sehr unter meiner Unlust. Zudem kam noch die bittere Erkenntnis, dass ich keine Kinder bekommen konnte. Ein Test meiner Spermien schloss das mit fast 100%iger Sicherheit aus. Ich ging zu mehreren Ärzten, Familienberatungsstellen etc. aber es zeichnete sich niemand bereit mir oder uns zu helfen. Schließlich landete ich bei einem Neurologen. Als ich ihm von meinen dunklen Phantasien, den Hexen und sadistischen schwarzgekleideten Frauen erzählte ignorierte er dieses. Wegen meiner Unlust meinte er ich müsste eine Therapie machen, die ich sowieso erst in frühestens 2 Jahren bekäme, ob er mich allerdings dafür diagnostizieren könne? Er riet mir zu Medikamenten. Also gab er mir als erstes aufputschende Mittel, bei denen ich das Gefühl hatte in den Orbit geschossen zu werden.
Als Gegenmittel kamen irgendwelche Blocker zum Einsatz und man hätte mich als Schleim von der Straße kratzen können. Also nahm ich den ganzen Scheiß, stopfte die Verpackungen mit den Resten in den Mülleimer und therapierte mich selbst, – mit Kräutern, langsamen Gehen und diversen selbst kreierten Suggestions- und Meditationstechniken – und last but not least mit meinem im vorletzten Jahr wieder entdeckten religiösen Glauben – so gut ich es konnte.
Ich las Bücher über therapeutische Verfahren, las u.a. Alexander Lowen, machte Joga und vieles mehr.
Aber die Lust?
Was war nur mit mir los? Zwar hatte ich einige Erklärungen für meine Unlust parat, aber der tiefer gelegene Grund erschien mir nicht sichtlich.
…Booom –
Offensichtlich durch den örtlichen Abstand zu Sabrine und der Verlustangst wurde mein sexuelles Verlangen plötzlich erwacht. Die Mischung in ihrer Gesamtheit war ein sehr unwohles Gefühl. Um dem entgegenzuwirken ließ ich ein Bad, ein sehr heißes Bad in die Badewanne strömen, holte ein Glas Honig und strich meine ganze Haut von oben bis unten damit ein. Das Gefühl des Honigs war meinem inneren Gefühl sehr ähnlich und doch spürte ich durch diese unangenehmen zusätzlichen äußeren Sinnesreize eine gewisse Erleichterung. Es schien paradox zu sein, fast wie eine magische Handlung eines Schamanen, ich wusste selbst nicht, was mich dazu getrieben hatte. Ich entzündete mit einem Streichholz einige Kerzen, machte das ungemütliche Neonlicht aus und legte mich in die Wanne.
Plötzlich bekam ich Lust mit meinem Schwanz in ein Loch einzudringen!
Wieder heraus aus dem Bad, und erst einmal Löcher gesucht! Der Honig klebte noch zum Teil an meiner Haut. Ich wanderte durch die ganze Wohnung.
Löcher gab es viele! Diese erotischen geilen dunklen, saugenden Schlunte sah ich plötzlich überall. Selbst die Rückwände der Büroordner waren plötzlich erotisch.
Aber alle hatten nicht das richtige Maß.
Dann wanderte mein Blick auf ein selbstgemachtes noch unglasiertes Keramik-Stövchen, dass mir Sabrines Studienfreundin zum Glasieren mitgegeben hatte. Das Loch der oben aufliegenden flachen Scheibe könnte es sein? Ich schob die Scheibe langsam über meine Eichel, dann weiter hinunter zu meinem Schaft – und was soll ich sagen: „Sitzt, passt, wackelt und hat Luft“. Und ganz entscheidend war, dass es mir bei der Erektion ein wenig die Blutzufuhr abschnitt!
Nun war diese Freundin eine ganz besonders unattraktive, verschroben wirkende Studienkameradin mit seltsamen Fächern und zwanghaften Eigenarten. Ich zögerte!
Zudem bestand es aus einem noch porösem, nur „geschrühtem Scherben“ (sagt der Keramiker dazu). Was ist, wenn es zerbricht?
Nun der Trieb siegte! Ich nahm das Ding mit in die Badewanne, später mit ins Bett, und lief selbst beim Frühstück unterm Bademantel damit herum. Zum Frühstück gab es natürlich ein bis drei gekochte Eier.

Ich erinnerte mich, wie meine Großeltern aus Oberpreußen die Eier zu sich nahmen!

Man nehme einige Eier, kocht diese bis sie außen schon hart und das Eigelb innen bis auf den Rand noch ganz weich sind.
Im Eierbecher köpft man das Ei im oberen Drittel.
Dazu reicht man selbstverständlich Salz (vorzugsweise Atlantik-Merrsalz).
Aber der Clou war folgendes:
Auf einem Roggenbrot, vorzugsweise leicht süßliches Schwarzbrot, richtet man eine Mischung aus Butter und Pflaumenmus an. Als absolute Überraschung schmiert man neben dem Salz noch eine genau abgezirkelte Menge Senf. Bei meinen Großeltern gab es dazu ausschließlich den guten Düsseldorfer Löwensenf (so jetzt klingeln hoffentlich Werbeeinnahmen in meiner Kasse).

Hier das Rezept:
• Eier (je nach nächtlichem Bedarf)
• Schwarzbrot (pro Ei 1-2 Scheiben)
• Butter (ca. 20g pro Scheibe)
• Pflaumenmus (ca. 40g pro Scheibe, möglichst nicht so weiches, sondern noch mit erkennbarer Schale)
• Senf (Löwensenf nach jedem Löffel einen kleinen Klecks, ersatzweise Dijonsenf)

Es lies mich nicht mehr los. Oder besser ich ließ das Teil nicht mehr los. Ich ging selbst nach draußen damit auf die Straße. Schön die Feinripp-Unterhose mit dem Schlitz darübergestülpt, so dass der Schwanz vorne noch an der Jeans reiben konnte. Ein geiles Gefühl.
Irgendwann kam es wie es kommen musste.
Das Keramik-Teil ging kaputt. Es brach mitten durch und der Spaß war vorbei.

Fortsetzung folgt
Was geschieht wohl in der Zwischenzeit in München bei dem feurigen Italiener?

feurige Grüße
Euer Karlissimo

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